Aktienhandel – aber bitte richtig!

Als Aktienhandel wird das Traden mit Aktien und auch anderen Wertpapieren bezeichnet. Anleger können unter einer Vielzahl von in- und ausländischen Aktien auswählen und entweder direkt in diese investieren oder auch mit sogenannten Derivaten (Optionsscheine, Zertifikate) darauf spekulieren. Bei der Wahl der richtigen Aktie, spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle. Es gibt Anleger die  vertrauen auf ihren Bankberater, andere auf ihr Bauchgefühl. Letztere ziehen dabei Fachmagazine wie Börse Online oder den Aktionär zur Rate und informieren sich auf Finanzportalen wie OnVista oder in Finanzcommunities. Manche Menschen entscheiden sich aufgrund ihres eigenen persönlichen Hintergrundes beispielsweise nur für „grüne“ Wertpapiere, also solche, von nachhaltigen Umweltunternehmen wie beispielsweise Unternehmen der Solarbranche und der Windenergie. Andere Anleger verfolgen die größeren DAX notierten Unternehmen („Blue Chips“) und deren Trends.

Je nach Anliegervorlieben können Aktien innerhalb eines Tages, per Daytrading, oder über einen beliebig langen Zeitraum gehalten werden. Der Aktienhandel läßt sich über einen Onlinebroker oder über die Hausbank abwickeln. Wichtig ist in beiden Fällen, daß Sie nur Geld in Aktien und andere Wertpapiere investieren, auf welches vorübergehend verzichtet werden kann. Von Aktienhandel auf Kredit ist dagegen dringend abzuraten. Denn ein Verlust entsteht nur dann, wenn Sie eine momentan verlustig stehende Aktie aufgrund von Liquiditätsengpässen verkaufen müssen.

Über einen längeren Zeitraum von mehreren Jahren gelten Aktien als die ertragreichste Anlageform noch vor Fonds. Trotzdem bleiben sie mit einem gewissen marktabhängigen Risiko verbunden und sind eher die Anlagestrategie für risikofreudigere Menschen.